Geduld mit sich selbst haben - One Minute Homily
Manchmal wünscht sich Dag Heinrichowski SJ, schlechte Angewohnheiten einfach aus seinem Leben zu streichen – aber ist das wirklich der beste Weg? Jesus erzählt von einem Feigenbaum, der keine Frucht bringt und deswegen umgehauen werden soll. Doch der Gärtner bittet um Geduld, um den Boden umzugraben und dem Baum eine Chance zu geben. Ein Bild, das Mut macht: Veränderung braucht Zeit und Mühe.
Website: https://jesuiten.org/
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Geduld, die wachsen lässt
Perfektionismus und der Drang, alles sofort lösen zu wollen, bringen oft mehr Schaden als Nutzen. Denn Geduld ist ein Schlüssel zum Himmelreich. Das zeigt für Martin Schröder SJ das Gleichnis vom Weizen und Unkraut: Nicht vorschnell handeln, sondern wachsen lassen, bis die Zeit reif ist – um dem eigenen Leben Raum zu geben, sich zu entfalten. Mt 13, 24–43
Gelassen, weil Gott wirkt - One Minute Homily
Die Kirche kann noch so gut arbeiten – sie wird nie alle Menschen erreichen. Das ist keine Ausrede, sondern eine befreiende Einsicht, sagt Fabian Retschke SJ. Denn schon Jesus selbst hat erlebt, dass manche Menschen offen sind und andere nicht. Warum sollten wir als Kirche das besser hinbekommen? Wir geben unser Bestes – und Gott wirkt, wo er will. Mt 13, 1–23
Das leichte Joch - One Minute Homily
Eine ellenlange To-Do-Liste, Dauerstress und das Gefühl, komplett überfordert zu sein: Sp kämpfen sich viele Menschen Tag für Tag durch ihren Alltag. Doch Jesus sagt: „Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid.“ Für Pascal Meyer SJ wird auch das schwerste Joch leicht, wenn wir es gemeinsam tragen – mit Jesus. In seiner Nähe findet die Seele Ruhe. Mt 11, 25–30
Prioritäten - One Minute Homily
Was Jesus über die Liebe zu den eigenen Eltern und Kindern sagt, wirkt hart. Für Martin Schröder SJ geht es jedoch um etwas anderes: Prioritäten setzen. Entschieden für Gerechtigkeit und Barmherzigkeit leben, Menschen aufnehmen statt abweisen, teilen statt ausbeuten – auch gegen Widerstände. Mt 10, 37–42
Jesu Gedanken im Gespräch - One Minute Homily
Mit anderen über den Glauben zu sprechen, fällt Sebastian Schulze SJ oft schwer. Aber Jesus lädt uns dazu ein, von seiner Botschaft zu erzählen. Was geschieht, wenn wir seine Perspektive in unsere Gespräche einbringen? Vielleicht öffnet sich ein neuer Blick, vielleicht verändert sich der Ton, sagt Sebastian Schulze SJ. Mt 10, 26–33
Voll auf die Zwölf - One Minute Homily
Viele fühlen sich erschöpft und machtlos angesichts einer Welt, die sich kaum verändern lässt. Doch für Fabian Retschke SJ gibt es eine andere Perspektive. Denn Jesus vertraut seinen Jüngern Vollmacht und Autorität an – und traut ihnen zu, dass durch ihr Tun Gottes Geist wirksam wird. Mt 9, 36 – 10, 8
Wer darf bei Jesus sein? - One Minute Homily
Wen nimmt Jesus eigentlich ganz nah an sich heran? Für Matthias Rugel SJ zeigt sich: Jesu Nähe überrascht. Er ist bei einer Frau mit anderem Glauben, bei einem Zöllner und seinen fragwürdigen Freunden – und auch bei uns, wenn wir wie die Pharisäer mit dem Finger auf andere zeigen. Jesus sagt: „Sei barmherzig.“ Denn seine Nähe gilt allen. Mt 9, 9–13
Gott glaubt an die Welt - One Minute Homily
Woran glaubt eigentlich Gott? Das Evangelium gibt eine überraschende Antwort, findet Fabian Moos SJ: Gott glaubt an diese Welt. Deswegen hat er auch seinen einzigen Sohn in diese Welt gesandt. Und so beginnt für Pater Moos Christsein genau dort, wo wir die Welt nicht aufgeben – weil Gott es auch nicht tut. Mk 11, 27–33